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Reiseinformation USA

April 23rd, 2007 · No Comments

Eine ganz allgemein gehaltene Reiseinformation USA ist, dass die Amerikaner an sich keine Hektik mögen. Mitteleuropäische Unrast ist ihnen fremd. Schon bei der Einreise werden diese Temperamentsunterschiede deutlich.
In der Ankunftshalle eines Flughafens sollte man deshalb geduldig hinter dem Strich auf dem Boden warten, bis die oder der Einwanderungsbeamte einen herbeiwinkt oder “Next” ruft.
Reisende aus Deutschland und Reisende aus Staaten, die in das U.S. Visa Waiver Pilot Programm eingeschlossen sind, brauchen kein Visum und können mit einem noch mindestens drei Monate gültigen Pass einreisen. Entsprechende Reiseinformationen zur USA bekommt man sicher auch im Reisebüro.
Seit dem 11. September 2001 sind die Einreisebestimmungen in den USA zum Teil einfach nur grauenhaft, aber mit etwas Geduld ist auch das noch zu ertragen und schließlich ist man dann auch bald auf dem Weg zu seinem Koffer.
Zu einer USA Reiseinformation gehört auch einiges über das Wesen der Menschen zu wissen. Die Gepflogenheit des Amerikaners, jeden wildfremden Menschen nach seinem Befinden zu fragen, ist reine Zuvorkommendheit und Formsache. Auf ein “How are you today” sollte man deshalb einfach mit “Fine” oder “Just fine” antworten. Niemals, dass man sich gerade heute nicht so gut fühlt, oder ganz allgemein länger darauf antworten. Es interessiert niemanden, denn es ist wie gesagt, eine reine Formsache nach dem Befinden zu fragen.
Auch die locker hingeworfenen “See you later” oder “Let’s have lunch some day”, sind weder Verabredungen, noch eine Einladung zum Mittagessen, sondern Höflichkeitsfloskeln.
Doch ist man mit einem Amerikaner erst einmal befreundet, wird man sehr schnell bemerken, dass er weder geist- noch interesselos ist. Und falls die Adressen ausgetauscht werden, oder er seine, verbunden mit einer unverbindlichen Einladung ihn zu besuchen, hergibt, kann man dies ernst nehmen. Allerdings sollte man selbstverständlich anrufen, bevor man vorbeischaut! Die große Gastfreundschaft der Amerikaner rührt übrigens noch aus der Zeit des Wilden Westens. Damals konnte es passieren, dass wenn sich zwei Farmer kennen lernten, gesagt wurde: “Komm’ doch mal vorbei!”. Und wenn dann einer von beiden wirklich in der Gegend des Anderen war, konnte er dort oft tagelang bei dem neuen Freund wohnen.

Tags: Nordamerika

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